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Hinsichtlich der Entwicklungen im Sekundärmarkt gestalte-
ten sich das erste und zweite Halbjahr 2007 unterschiedlich.
Während sich in der ersten Hälfte die Risikoaufschläge
(Spreads) für E.ON-Anleihen einengten (bei den -Anleihen)
bzw. überwiegend konstant blieben (bei den £-Anleihen),
weiteten sich die Spreads im zweiten Halbjahr getrieben
durch die Auswirkungen der US-Immobilienkrise und der
negativen Marktstimmung deutlich aus. Auch die CDS-Sätze
(Credit Default Swap) für E.ON, ein Indikator für den aktuellen
Preis einer Absicherung des E.ON-Kreditrisikos, folgten dieser
unterschiedlichen Entwicklung.
Die E.ON-Anleihen sind in allen relevanten Anleihen-Indizes
enthalten. Dies sind insbesondere der iBoxx Utilities A, iBoxx
Utilities, und der iBoxx Non-Financials A. Die Auswahl der
Anleihen, die für die Indexberechnung verwendet werden,
unterliegt Auswahlkriterien wie z. B. Rating, Laufzeit und
Mindestvolumen.
Die E.ON-Anleihen wurden unter dem bestehenden Debt
Issuance Programm emittiert. Dieses Programm wurde im
Dezember 2007 um 10 Mrd auf ein Volumen von 30 Mrd
aufgestockt. Im Rahmen des Debt Issuance Programms
standen zum Jahresende Schuldverschreibungen in Höhe
von umgerechnet 13 Mrd aus.
Neben dem Debt Issuance Programm steht uns ein europä-
isches Commercial Paper Programm mit einem Volumen von
10 Mrd zur Verfügung, unter dem wir kurzfristige Schuld-
verschreibungen begeben können. Zum Jahresende 2007 war
das Programm mit 1,8 Mrd ausgenutzt.
E.ON hat die bestehende syndizierte Kreditlinie erfolgreich
von 10 Mrd auf 15 Mrd erhöht. Die Aufstockung der aus
zwei Tranchen bestehenden Fazilität erfolgte durch Erhö-
hung der Kurzfristtranche von bisher 5 Mrd auf nun 10 Mrd .
Gleichzeitig wurde die Kurzfristtranche um weitere 364 Tage
verlängert und hat jetzt eine Laufzeit bis zum 27. November
2008. Die Langfristtranche hat ein Volumen von 5 Mrd und
läuft unverändert bis zum 2. Dezember 2011. Die Kreditlinie
wurde zum Jahresende 2007 nicht in Anspruch genommen.
Ausführliche Erläuterungen zu Verbindlichkeiten und Haftungs-
verhältnissen sowie sonstigen Verpflichtungen befinden sich
im Anhang, Textziffern 26 und 27.
Nach der Veröffentlichung unseres neuen Investitionsplans
für den Zeitraum 20072010 hat Moody's am 31. Mai 2007 das
Langfrist-Rating für E.ON von A2 mit stabilem Ausblick
bestätigt. Zuvor hatte Moody's unser Langfrist-Rating von
Aa3 auf A2 herabgesetzt. Dies erfolgte, nachdem wir eine
Vereinbarung mit Enel und Acciona zum Erwerb bestimmter
Aktiva unterzeichnet hatten. Moody's Kurzfrist-Rating für
E.ON blieb unverändert bei P-1.
Am 12. Juni 2007 hat Standard & Poor's das Langfrist-Rating
für E.ON von AA auf A (stabiler Ausblick) herabgesetzt. Das
Kurzfrist-Rating wurde von A-1+ auf A-1 gesenkt. Dieser
Schritt folgte der Bekanntgabe von E.ONs überarbeiteter
Strategie am 31. Mai 2007.
Sowohl das A2 Rating von Moody's als auch das A Rating
von Standard & Poor's berücksichtigen die Anhebung des
Investitionsplans und die daraus resultierende Erhöhung der
Verschuldung. Beide Agenturen gehen davon aus, dass die
ratingrelevanten Kennzahlen trotz höherer Investitionen und
Verschuldung mit den Anforderungen an ein A2 bzw. A Rating
kompatibel bleiben werden.
53An unsere Aktionäre
Aufsichtsrat
Das Jahr 2007 im Überblick
Zusammengefasster Lagebericht
Weitere Informationen
Market Units
Corporate Governance
Konzernabschluss
Tabellen und Erläuterungen
Ausblick
stabil
stabil
Moody's
Standard & Poor's
Lang-
fristiges
Rating
A2
A
Kurz-
fristiges
Rating
P-1
A-1
Ratings der E.ON AG