57An unsere Aktionäre Aufsichtsrat Das Jahr 2007 im Überblick Zusammengefasster Lagebericht Weitere Informationen Market Units Corporate Governance Konzernabschluss Tabellen und Erläuterungen Arbeitssicherheit Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nimmt E.ON weiterhin einen Spitzenplatz ein. Dabei setzt sich der positive Trend weiter fort: Mit einem LTIF (lost time injury frequency, arbeitsbedingte Unfälle mit Ausfallzeiten pro 1 Mio Arbeitsstunden) von 3,0 wurde eine Verbesserung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Grund für diese Verbesserung sind neben dem konsequent verfolgten Ziel, eine gelebte Sicherheitskultur für eigene und Mitarbeiter von Dienstleistern in unseren Anlagen einzuführen, vor allem die Einbindung von Arbeitssicherheit in den Incentivierungspro- zess aller Führungskräfte sowie ein kontinuierlicher Repor- tingprozess. Leider sind im Jahr 2007 dennoch vier eigene und neun Mitarbeiter von Fremdfirmen bei Arbeiten ums Leben gekommen. Dieser nicht akzeptable Zustand hat uns dazu bewogen, die gelebte Sicherheitskultur mit einem umfassenden Maßnahmenpaket weiter voranzutreiben. Im Rahmen des Projekts Safe.TEG werden sich alle Top Executives einem externen Assessment unterziehen mit dem Ziel einer selbstkritischen Identifikation eventueller Optimierungs- potenziale. Weitere Maßnahmen sind die Fortführung des Projekts ,,Fremdfirmenmanagement" zur Sicherstellung gleicher Arbeitsschutzbedingungen für eigene und Fremd- firmenmitarbeiter sowie die Erweiterung des Berichtswesens zur weiteren Erhöhung von Transparenz. Ferner wurden Executive Safety Councils eingerichtet, um so die Arbeits- sicherheit zur ersten Priorität im Tagesgeschäft zu machen. Gesundheitsmanagement Bereits eine lange Tradition hat bei E.ON das Gesundheits- management mit Angeboten, die von Darmkrebsvorsorge und Raucherentwöhnungskursen bis hin zu vielfältigen Sportan- geboten reichen. Mit der Verankerung in der Personalstrategie ,,OneHR" und einer zentralen Steuerung im Corporate Center wird der Überzeugung Rechnung getragen, dass eine Inves- tition in die Gesundheit der Mitarbeiter einen nachhaltigen Wertbeitrag leisten wird. Arbeitgebermarke ­ Employer Branding Im Ranking der ,,Top-Arbeitgeber Deutschland 2007" ­ einer Studie des Magazins ,,karriere" und des geva-instituts ­ konnte sich E.ON 2007 einen Spitzenplatz sichern und wurde zu den besten 20 Arbeitgebern in Deutschland gewählt. E.ON Ruhr- gas darf erneut die Prädikate ,,Deutschlands beste Arbeit- geber 2007" und ,,Best Workplaces in Europe 2007" führen und gehört damit zu den 100 besten Arbeitgebern in Europa. Speziell für den Ingenieurnachwuchs wurde deutschland- weit zum Wintersemester 2007/2008 das Förderprogramm E.ONSupportINGStudents eingeführt. Das Programm fördert Studenten der Ingenieurwissenschaften durch Einblicke in die Fachpraxis, Mentoring, Netzwerktreffen und finanzielle Unterstützung. Jährlich sollen bis zu 30 Studierende deutsch- landweit in das Programm aufgenommen werden. E.ON Graduate Program Seit der Einführung des Programms im Jahr 2005 wurden konzernweit insgesamt 120 Nachwuchskräfte eingestellt. 45 Trainees haben das Programm seitdem erfolgreich abge- schlossen und konnten übernommen werden. Als erste osteuropäische Gesellschaft nimmt seit Herbst 2007 die rumänische E.ON Gas Distributie am Programm teil. Personalentwicklung ­ Talent-Management Das im Juli 2007 neu aufgelegte Konzept der Senior Manage- ment Potentials (SMP) bietet identifizierten Nachwuchskräf- ten vielfältige, individuelle Lern- und Entwicklungsmöglich- keiten, um sich fachlich und persönlich gezielt auf den Schritt ins Senior Management vorzubereiten. Global Placement unterstützt die Senior Management Potentials auf ihrem Weg ins Senior Management, indem diese bevorzugt bei den sys- tematischen, unternehmensweiten Stellenbesetzungen berücksichtigt werden. Die konzernweiten Weiterbildungskosten (Kurskosten) betru- gen im Jahr 2007 rund 78 Mio (ohne OGK-4, Airtricity und E2-I). Ein Großteil der Weiterbildung wird dabei über den internen Bildungsanbieter E.ON Academy abgedeckt. 1,2 0,8 1,2 0,8 US-Midwest 4,5 4,2 1,7 2,6 Nordic 6,2 4,8 2,9 3,7 UK 6,3 5,4 4,4 3,0 Central Europe 8,2 5,8 4,1 3,7 Pan-European Gas2) 6,0 5,0 4,0 3,0 E.ON-Konzern LTIF1) 1) lost time injury frequency ­ arbeitsbedingte Unfälle mit Ausfallzeiten pro 1 Mio Arbeitsstunden 2) ohne E.ON Gaz România 0 1 2 3 4 5 6 7 8 2004 2005 2006 2007 Ziel 2007

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