absolute Gewissheit, dass solche Lieferunterbrechungen oder Fehlmengen nicht auftreten können. Jede mögliche längere Lieferunterbrechung oder Fehlmenge unterhalb der E.ON Ruhrgas durch Gazprom vertraglich zugesicherten Gasmenge würde seitens E.ON Ruhrgas, zum Ausgleich fehlender Gas- mengen, in der Nutzung von Speicherreserven resultieren, um den eigenen Kunden gegenüber vertraglich festgelegte Gasmengen liefern zu können. Es ist nicht auszuschließen, dass derartige Vorfälle eine wesentliche nachteilige Auswir- kung auf unsere Ertragslage haben können. Die Nachfrage nach Strom und Gas ist saisonal. Im Allge- meinen existiert eine höhere Nachfrage während der kalten Monate Oktober bis März sowie eine geringere Nachfrage während der wärmeren Monate April bis September. Eine Ausnahme bildet das Energiegeschäft in den USA, da heiße Wetterperioden infolge des erhöhten Betriebs von Klima- anlagen in einer größeren Nachfrage nach Strom resultieren. Im Ergebnis bedeutet diese saisonale Struktur, dass unsere Umsätze und operativen Ergebnisse im ersten und vierten Quartal höher bzw. im zweiten und dritten Quartal geringer sind, wobei unser Energiegeschäft in den USA seine höchs- ten Umsätze im dritten Quartal und einen zweiten Höhe- punkt im ersten und vierten Quartal erfährt. Unsere Umsätze und operativen Ergebnisse können jedoch bei ungewöhnlich warmen Wetterperioden während der Herbst- und Winter- monate negativ beeinflusst werden, was beispielsweise in 2006 bzw. 2007 für einige unserer Market Units der Fall war. Darüber hinaus könnten sich für unsere Market Unit Nordic negative Auswirkungen durch einen zu geringen Niederschlag ergeben, der sich ­ wie beispielsweise im Jahr 2006 ­ in einer reduzierten Stromerzeugung aus Wasserkraft bemerkbar machen kann. Des Weiteren könnten unsere europäischen Aktivitäten im Sommer durch über dem Durchschnitt liegende Temperaturen negativ beeinflusst werden, da unsere Kraft- werke aufgrund einer reduzierten Verfügbarkeit von benötig- tem Kühlwasser die Erzeugung reduzieren oder möglicher- weise abgeschaltet werden müssten. Wir erwarten auch weiterhin saisonale und wetterbedingte Fluktuationen im Hinblick auf unsere Umsätze und operativen Ergebnisse. IT-Risiken Die operative und strategische Steuerung unseres Konzerns ist maßgeblich abhängig von einer komplexen Informations- technologie. Die Optimierung und Aufrechterhaltung der IT- Systeme wird durch den Einsatz qualifizierter interner und externer Experten sowie durch diverse technologische Siche- rungsmaßnahmen gewährleistet. Daneben begegnet der E.ON-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit diversen Gegenmaß- nahmen technischer und organisatorischer Art. Beurteilung der Risikosituation durch die Unter- nehmensleitung Im Berichtszeitraum hat sich die Risikolage des E.ON-Kon- zerns gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Aus heutiger Sicht sind für die Zukunft keine Risiken erkenn- bar, die den Fortbestand des Konzerns oder einzelner Market Units gefährden könnten. 67An unsere Aktionäre Aufsichtsrat Das Jahr 2007 im Überblick Zusammengefasster Lagebericht Weitere Informationen Market Units Corporate Governance Konzernabschluss Tabellen und Erläuterungen

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