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Strategie und geplante Investitionen
Grundlage für unsere gezielte Wachstumsstrategie ist das
integrierte Geschäftsmodell, das die vertikale Integration
über alle Wertschöpfungsstufen, die horizontale Integration
zwischen Strom und Gas sowie die regionale Integration der
Märkte in Europa zur Wertschaffung nutzt.
E.ON hat durch die Präsenz in allen wesentlichen europä-
ischen Energiemärkten eine herausragende Marktstellung
und verfügt über das weltweit am breitesten diversifizierte
Erzeugungsportfolio. Trotz des Verzichts auf die vollständige
Übernahme von Endesa werden wir durch das Abkommen
mit Enel und Acciona unsere paneuropäische Position deut-
lich stärken.
Damit ist unsere Ausgangsposition ausgezeichnet, um neuen
Herausforderungen eines sich ändernden europäischen Markt-
umfeldes zu begegnen. Wir sind auf gutem Weg, unsere
Vision vom weltweit führenden Strom- und Gasunternehmen
zu verwirklichen.
Europäischer Markt und Wettbewerb
Die Rahmenbedingungen für die Konzernstrategie werden
im Wesentlichen von folgenden Themen geprägt:
· Entstehung eines europäischen Binnenmarktes für Ener-
gie durch weiteres Zusammenwachsen der europäischen
Energiemärkte.
· Zunehmender Wettbewerb im Rahmen einer weiter-
gehenden Marktöffnung.
· Konkrete Klimaschutzbemühungen zur Reduktion der
CO2-Emissionen mit Fokus auf den Bereich der Strom-
erzeugung.
· Gewährleistung der Versorgungssicherheit vor dem Hin-
tergrund der Verknappung weltweit vorhandener Primär-
energieträger und Einschränkungen auf anderen Stufen
der Wertschöpfungskette (z. B. Kraftwerkskomponenten,
Ingenieurressourcen, geeignete Kraftwerksstandorte).
· Entstehung neuer attraktiver Wachstumsmärkte in und
um Europa.
E.ONs zukünftige strategische Ausrichtung beinhaltet ein
klares Bekenntnis zu offenen und integrierten Energiemärk-
ten sowie die aktive Unterstützung der EU-Energieagenda.
Hierzu zählen unter anderem der von uns forcierte Ausbau
der Netzverbindungen im Strom- und Gasbereich sowie die
Transparenzinitiative im Stromerzeugungssektor. Auf natio-
naler Ebene setzt E.ON mit der Gründung der Direktver-
triebstochter E WIE EINFACH klare Signale für verstärkten
Wettbewerb auf dem deutschen Endkundenmarkt. Die Prä-
senz in allen wesentlichen europäischen Energiemärkten
ermöglicht uns, von der voranschreitenden europäischen
Marktöffnung in großem Umfang zu profitieren. Darüber
hinaus nutzen wir die Chancen aus der europäischen Markt-
integration durch die konzernweite Bündelung von Aktivitä-
ten. Herausragendes Beispiel ist die Zusammenführung der
Handelsaktivitäten aus den verschiedenen Organisations-
einheiten in einer zentralen Handelsgesellschaft.
Stromerzeugung
Um eine sichere und zuverlässige Stromversorgung zu ge-
währleisten, werden in Europa in den nächsten Jahren neue
Kraftwerkskapazitäten benötigt. Wir werden dabei unsere
Marktposition durch Erhalt- und Wachstumsinvestitionen
konsequent sichern und ausbauen. Dabei wird es auch not-
wendig sein, im Hinblick auf Effizienz und Umweltschutz
neue Standards zu setzen.
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Versorgungssicherheit +++ Klimaschutz +++ Wachstum
E.ON investiert in hochmoderne Kraftwerkstechnik
Mit Datteln 4 entsteht ein neues, effizientes Kohlekraft-
werk mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent. So wie
bei allen Neubauprojekten verwendet E.ON auch hier die
beste verfügbare Technik und nutzt Synergien. Datteln 4,
Maasvlakte 3 und Staudinger 6 werden gewissermaßen
,,in Serie" gebaut. Durch dieselbe Bauweise lassen sich
Kosten erheblich reduzieren. Dank der hohen Effizienz
werden alle drei Kraftwerke jeweils rund 20 Prozent
weniger Kohlendioxid ausstoßen.